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Zeppole

Zeppole

 

Als ich ein kleines Kind war, hat meine Großmutter immer in einem riesigen Topf frittierte Kringel gemacht.
Diese wurden dann gezuckert und es gab eine große Portion Marmelade dazu.

Die Form des Kringels ist in Süditalien sehr beliebt. Man macht auch Taralli in dieser Form. Ein Salzgebäck das man zu Antipasti reicht.

„Zepulle“ kommt eigentlich aus Apulien, aber abgeleitet gibt es diese frittierten Kringel in ganz Ialien. In Kalabrien sagt man auch Zeppole calabresi oder Zipulli. Es müssen auch keine Kringel sein. Mancher Orts macht man längliche Schlangen oder Kugeln, ähnlich eines Windballen oder eines kleinen Berliners.

Zuerst setzt ihr einen Topf auf und lasst das Wasser, den Zitronenabrieb, die Butter und die Prise Salz aufkochen.

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Anschließend schüttet ihr ganz vorsichtig das Mehl mit hinzu und rührt ständig, bis sich der Teig vom Topfboden
löst. Sobald das geschieht nehmt ihr sofort den Topf von der Herdplatte und rührt weiter. Lasst den Teig kurz abkühlen und gebt dann den Zucker und die Eier hinzu.

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Lasst den Teig für ca 1 Stunde stehen.
Dann mehlt ihr eure Arbeitsfläche und nehmt immer etwa eine kleine Handvoll von eurem Teig und rollt daraus eine etwa 2cm dicke Schlange.
Diese formt ihr dann zu einem Kringel. Sollte euer Teig noch zu klebrig sein, nehmt ruhig etwas mehr Mehl.

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Füllt in einen neuen Topf soviel Öl, dass eure Kringel schön frittiert werden können.
Wenn euer Öl blasen schlägt könnt ihr loslegen.
Die Kringel sind fertig wenn sie auf beiden Seiten goldgelb sind.

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Lasst die frittierten Zeppole auf einem Küchenpapier abtropfen.

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Anschließend macht ihr eine ordentliche Portion Puderzucker über jeden Kringel und serviert diese mit
Marmelade, Vanillesauce, Kompott oder Sahne und Schokostreusel..

Buon Appetito wünscht Domenico Gentile

Inspiration für ein weiteres Rezept

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