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Pizza, Focaccia, Pizza fritta - Ein Teig, viele Möglichkeiten

Pizza, Focaccia, Pizza fritta – Ein Teig, viele Möglichkeiten

Pizza, Focaccia, Pizza fritta – Ein Teig, viele Möglichkeiten

Pizza, Focaccia, Pizza fritta – Ein Teig, viele Möglichkeiten

Da ich einen neuen Pizzaofen habe, probiere ich im Moment viele neue Techniken
um meinen Pizzateig noch besser zu machen. Es ist ein stetiger Prozess. Wie bei allem im Leben,
lernt man nie aus. Mein neuer Pizzaofen schafft ohne Probleme eine Temperatur von 450 bis 500 Grad.
Das wiederum hilft mir enorm, den Teig für die Pizza noch besser auszubacken. Doch auch ohne einen Ofen mit solch hohen Temperaturen, kann man zuhause ganz vernünftige Ergebnisse erzielen.

In diesem Beitrag, bzw Rezept, packe ich gleich mehrere Möglichkeiten.
Wir machen gemeinsam aus nur einem Teig gleich mehrere schöne Gerichte, die ihr in aufeinander folgenden Tagen für euch und eure Familie zubereiten könnt.
Ich freue mich, wenn ihr die Ergebnisse und die Erfahrungen mit mir in unserer Facebook Gruppe
Cooking Italy – La Cucina Italiana teilt.
Hier der Link zur Gruppe:
https://www.facebook.com/groups/499149896845842

Für dieses Rezept müsst ihr folgendes beachten:
1. Arbeitet am besten mit einer Teigmaschine, bzw einem Rührgerät.
Habt ihr das nicht, könnt ihr auch ein Handrührgerät mit einem Knethaken verwenden

2. Benutzt eine Rechteckige Plastikbox um später den Teig luftdicht zu verpacken
Habt ihr das nicht, nehmt eine Schüssel und Frischhaltefolie. Muss aber in den Kühlschrank passen

3. Arbeitet ausschließlich mit eiskaltem Wasser und benutzt frische Hefe

4. Im Idealfall habt ihr einen Pizzastein für die Pizza oder eben einen entsprechenden Ofen der 400 Grad und mehr schafft.

 

 

Gebt euer Mehl in die Rührschale und verreibt darin eure Hefe.
Es sind tatsächlich nur 3 Gramm frische Hefe. Nicht mehr. Es reicht völlig aus.

Startet nun eure Küchenmaschine, bzw fangt an zu rühren. Gebt nun nach und nach in langen Abständen eurer kaltes Wasser dazu.
Das Mehl soll immer das Wasser erst aufnehmen, dann den nächsten Schluck Wasser, bis ihr nur noch etwa 50ml Wasser übrig habt.
Dieser Prozess kann bis zu 10 Minuten dauern. Er ist sehr wichtig, für die Stabilität der Pizza.

Wenn das Wasser nun fast vollständig aufgebraucht ist, gebt ihr eure 30 Gramm Salz dazu.
Letztes Wasser darüber und erneut kneten.

Legt dann euren Teig auf die mit Olivenöl gefettete Arbeitsfläche. Macht auch Olivenöl auf eure Hände, damit diese nicht am Teig kleben bleiben.
Faltet nun euren Teig Mehrmals, aber knetet ihn nicht mehr. Die Luft soll nun im Teig bleiben.
Versucht mit  Händen den Teig vorsichtig so ineinander zu falten, dass es eine Kugel wird.
Diese Kugel kommt nun in eure Tupperschale mit Deckel und bleibt eine Stunde draußen stehen.

Anschließend kommt die verschlossene Schale für 24 Stunden in den Kühlschrank

Nach 24 Stunden nehmt ihr den kalten Teig aus eurer Schale und teilt ihn in die entsprechenden Stücke.

Ich mache ca 280 Gramm Teigballen für die Pizza. Davon habe 2 gemacht.
Einen Teigballen in ca 350-400 Gramm für mein Focaccia und die letzten beiden werden dann ca 250 Gramm für die Pizza fritta.
Letztere entscheide ich aber erst am Tag wenn es soweit ist, wie stark der Teig weiter gegangen ist, bzw wie viel Teig effektiv noch übrig ist. Kleine frittierte Pizzen können auch mit 150 Gramm gemacht werden, bzw zwei Stücken die man füllt und übereinander haftet.

Ich lass nun die beiden Teigballen für die Pizza draußen und decke sie nochmal gut ab, dass sie keine feste Kruste bekommen.

Die anderen 3 kommen wieder zurück in den Kühlschrank.

Nach 3-4 Stunden, hat der Pizzateig die richtige Temperatur. Er ist weich und geschmeidig. Da wir ihn aber lange genug
geknetet haben, ist er dennoch stabil. Euer Backofen muss vor dem Backen mindestens 40 Minuten bei voller Hitze oben und unten vorheizen.
Zuhause sind das etwa 250 bis 3oo Grad. Wer einen Pizzaofen hat, sollte darauf achten, dass die untere Hitze mindestens 400 Grad und oben 450 Grad erreicht werden.
Noch besser wird die Pizza mit einem Stein oder einer Metallplatte.

Macht einen kleinen Berg aus Semola (Hartweizengrieß) und wendet eure Pizza von beiden Seiten darin.

Die Pizza klebt dann nicht mehr und ihr könnt sie wunderbar mit den Händen drehen.

Für die Pizzasauce nehme ich ausschließlich San Marzano Tomaten aus der Dose. Diese zerdrücke ich mit den Händen, gebe einen halben TL Salz dazu.
einen EL gutes Olivenöl und ein paar Blätter frischen Basilikum.

Darauf verteile ich unsere Schiacciatina Salami aus Kalabrien und in Streifen geschnittenen, frischen Mozzarella.
Keinen Büffelmozzarella, der hat zu viel Feuchtigkeit. Beim backen läuft der nur aus. Also ganz normale Mozzarellakugeln.

Zieht nun eure Pizza auf euren Pizzaschieber. Habt ihr keinen und macht es sowieso im Backofen, macht die Pizza auf  Backpapier und
hebt sie, am besten zu zweit in den Backofen.

Kommt die Pizza aus dem Ofen, belege ich sie mit gegrillten Paprika aus Kalabrien, zerteile meine Burrata in grobe Stücke,
verteile auch diese auf die Pizza gebe ein paar Spritzer Olivenöl darüber, ein paar frische Blätter Basilikum und ganz wenig groben Pfeffer.

Eine wunderbare Pizza einfach 🙂

Morgen geht es weiter mit Teil 2 und unserem unglaublichen Focaccia aus dem selben Teig.

 

Alle Zutaten findet ihr in unserem Shop
COOKING ITALY SHOP

 

 

 

Inspiration für ein weiteres Rezept

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