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Ein Kurzbesuch in Genua

Ein Kurzbesuch in Genua

Ein Kurzbesuch in Genua

 

Bei meinem Roadtrip in die Toskana im Juli 2015 ließ ich es mir nicht nehmen, in einer der bekanntesten Hafenstädte im Norden Italiens einen kleinen Zwischenstopp einzulegen.

Genua

Bei fast 40 Grad Außentemperatur und relaxten 22 im klimatisierten Auto, kann man zuweilen schon mal eine Art Schock erlangen, wenn man die Tür vom Auto öffnet. Da ich mir für diesen Stopp nur 3 Stunden Zeit eingeräumt hatte, musste ich mich auf bestimmte Punkte beschränken.
Geparkt am Hafen in der östlichen Vorstadt bin ich zu Fuß in Richtung Altstadt gelaufen.

Mit 600.000  Einwohnern gehört Genua zu den größeren Städten Italiens.

Die dem Küstenverlauf folgende Stadtfläche wird an ihren beiden Ausläufern von zwei Flüssen durchquert. ImLevante (östlicher Ausläufer) der Bisagno, mit seiner Mündung im Stadtteil Foce, und im Ponente (westlicher Ausläufer) von dem Fluss Polcevera, der die Stadtteile Sampierdarena und Cornigliano trennt. In dieser Weise lassen sich fünf große Zonen abgrenzen: das Zentrum, Valpolcevera, Valbisagno, Ponente und Levante. Politisch ist Genua seit dem 24. März 1997 in neun Munizipien unterteilt:

I – Centro Est
II – Centro Ovest
III – Bassa Val Bisagno
IV – Media Val Bisagno
V – Valpolcevera
VI – Medio Ponente
VII – Ponente
VIII – Medio Levante
IX – Levante

Die Munizipien setzen sich aus insgesamt 31 Stadtteilen zusammen.
Geht man durch die kleinen, sehr engen Gassen in den Randbezirken der Stadt, erkennt man sofort wie viele Menschen tatsächlich hier leben.
Den Flair einer tollen Hafenstadt spürt man in diesem Teil eher nicht. Ziemlich dreckig und verwinkelt ist es hier.

Dennoch hat es Charakter und man fühlt das italienische Temperament.

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Sobald ihr die winkligen Gassen der Vorstadt verlassen habt und ihr weiter in Richtung Zentrum geht, erkennt ihr schon schnell
den Einfluss den die Römer im Mittelalter in Genua hinterlassen haben.

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Barocke Bauten aus dem Mittelalter prägen das Bild der Vorstadt von Genua

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Wie in jeder großen italienischen Stadt prägen Vespa und Co das Straßenbild

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Eine Überlieferung aus der Renaissance sind alte Gebäude mit prächtigen Malereien

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Im Stadtzentrum angekommen ändert sich das Bild vollkommen. Elegant, Barock…
Man erkennt die Geschichte und versteht auch den Grund, weshalb die Prachtstraßen Le Strade Nuove mit den Renaissance- und Barockbauten der Palazzi dei Rolli im Zentrum der Altstadt zum Weltkulturerbe erklärt wurden.

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Beeindruckend und spektakulär ist in jedem Fall die Kathedrale von Genua im Zentrum.
Im 11Jh wurde der Bau begonnen, allerdings erst im 15 Jh fertig gestellt.

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Was wäre ein Aufenthalt in Genua ohne einen Besuch am Hafen?
Der Hafen Genua ist von seiner flächenmäßigen Ausdehnung und seinen Umschlagszahlen der größte Seehafen in Italien und gehört zu den aktivsten Häfen am Mittelmeer.

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Zum Abschluss noch ein feiner Espresso und ein leckeres Granita al Limone und weiter geht die Reise in die Toskana.
Dieser Mittag in Genua war trotz der extremen Hitze in jedem Fall jede Minute wert.

Solltet ihr euch für bestimmte Orte interessieren oder weiter Fotos schickt uns eine Mail unter

info@cookingitaly.de

Vielen Dank für euer Interesse..

Euer Domenico Gentile

 

 

 

 

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One Response to Ein Kurzbesuch in Genua

  1. ligurian hideaways 3. März 2016 at 16:55 #

    Genua ist eine grandiose Stadt und wahrscheinlich die am meisten unterschätzte Stadt Europas – insbesondere von den Italienern. Sie ist sicherlich nicht touristisch herausgeputzt, dafür aber umso interessanter. Entdeckt sie – auch über meinen link.

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